Das weibliche Prinzip existiert in jedem Menschen – in jeder Frau und in jedem Mann.

Animus und Anima sind grundlegende Prinzipien in allen Menschen. Das Weibliche und das Männliche gehören zusammen und können ohne das andere nicht existieren. Beides in seiner Ausgewogenheit macht uns Menschen erst vollständig.

Dieses weibliche Prinzip wertzuschätzen wie das männliche Prinzip, diese weibliche Stimme in uns und in allem anderen wieder zu beleben und in dieser Welt auszudrücken ist eine Evolution der Menschlichkeit.

Was genau ist das weibliche Prinzip?

Es ist das Prinzip des SEINS.

Fühlen, spüren, Intuition, Herz, Liebe, loslassen können, empfangen, kooperieren,
Gemeinschaften bilden, integrieren, Rhythmen achten, einen Zugang zu seinen Gefühlen
haben, geschehen lassen können, tief ins Leben vertrauen etc.

Die Frau hat naturgemäß einen tieferen Zugang zum weiblichen Prinzip.

Das weibliche Prinzip wieder zu leben, bedeutet sich vermehrt seiner Innenwelt zu widmen, insbesondere was unsere Gefühle, unsere Intuition angeht und sich wieder einen Zugang zu unserer Herzensweisheit zu verschaffen.

  • In der Gesellschaft,
  • in Unternehmen,
  • in Organisationen,
  • in der Politik und
  • auf der Erde insgesamt

besteht allerdings ein starkes Ungleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip zu Ungunsten des weiblichen Prinzips. Die weibliche Kraft erfährt nicht den gleichen Stellenwert wie die männliche. Das bedeutet, dass Frauen und Männer das männliche Prinzip sehr einseitig leben, das weibliche Prinzip in sich ablehnen und unterdrücken und damit dem weiblichen Prinzip nicht die gleiche Bedeutung und Wichtigkeit zuerkennen mit verheerenden Folgen für unsere eigene Gesundheit, unseren Umgang mit Mitmenschen, mit dem Umgang der Ressourcen der Erde.

Gesundes und organisches Wirtschaftswachstum wird dadurch auch verhindert.

Frauen, Männer und Unternehmensführungen haben das weibliche Prinzip ignoriert

Ein Naturgesetz besagt, dass jedes Energiesystem nach Ausgleich strebt. Dieses Gesetz haben beide, Frauen und Männer über lange Zeit ignoriert, ebenso wie die Führungen von Unternehmen es getan haben. Sie haben das weibliche Prinzip weitestgehend ignoriert und eine männlich dominante Unternehmenskultur geschaffen.

Die Auswirkungen zeigen, dass wir in vielen Lebens-, Wirtschafts- und politischen Systemen an einem Wendepunkt stehen, wo die „alten“ Mechanismen nicht mehr funktionieren.

Es braucht ein Umdenken und ein Gleichgewicht in vielen Bereichen

Das zeigt sich daran, dass ein überstrapaziertes Energiesystem, das zu lange einseitig gelebt und als das einzig Richtige anerkannt wurde, sich zum Ausgleich neigt und durch Unterstützung seines Gegenpols erst wahrhaft zur wahren Größe findet.

Diese WEIBLICHE Kraft (Synonym für weibliches Prinzip), die genauso stark und genauso wertvoll ist, gilt es ins Gleichgewicht mit dem Männlichen zu bringen. Dieses Gleichgewicht in uns wirkt sich dann in gleichem Maße auf Firmenstrukturen, Führungskräfte, Teams, Organisationen als Ganzes und auch auf unsere Partnerschaften mit Umgang miteinander aus.

Die weibliche Kraft in uns wieder zu entfalten und fließen zu lassen im integrativen gleichwertigen Zusammenspiel mit dem männlichen Prinzip, ist das Anliegen von Gender Dynamics –

  • in Frauen,
  • in Männern,
  • in Führungskräften,
  • in Teams,
  • in Unternehmenskulturen,
  • in Organisationen,
  • an den Unternehmensspitzen

Öffnen sich Menschen zu ihrer weiblichen Kraft, ob Frau oder Mann, kann Transformation geschehen.

Wenn das weibliche Prinzip nicht gelebt wird…

Frauen opfern ihre Weiblichkeit und Männer tragen verschlossene Herzen

Viele Frauen opfern ihre Weiblichkeit, um in der männlichen Welt bestehen zu können. In einer patriarchal dominierten Kultur und einer Gesellschaft, in der nach wie vor einseitig männliche Werte wie Disziplin, Leistung und Erfolg vorherrschen, ist die Vermännlichung von Frauen nahezu normal, die "weibliche Frau" dagegen fast schon eine Rarität. Leider empfinden viele Frauen ihr Leben daher wenig freudvoll und fühlen sich ihrer eigenen Weiblichkeit entfremdet. Dann versuchen diese Frauen diese Leere mit Schönmachern, Koketterie, Sexyness, aufwendiger Fassadenkunst und technischer Raffinesse zu ersetzen.

Aber fehlende weibliche Substanz kann durch nichts ersetzt werden.
Etwas in der Frau bleibt unerfüllt und leer.

Frauen haben gelernt, dass sie immer kämpfen müssen und dazu noch die besseren Männer sein müssen. Meist ist es ein Kampf gegen sich selbst. Mit der weiblichen Kraft hat Kämpfen nichts zu tun.

Wenn Frauen an sich glauben und aufhören, männliche Wege zu gehen, finden sie jedoch zu sich selbst zurück. Entgegen allen Botschaften, ist das Frausein etwas Wunderbares, zutiefst beglückendes.

Und auf der Seite der Männer findet man viele Männer mit verschlossenen, verletzten Herzen und es fällt ihnen schwer, aus dieser Energie heraus zu leben. Dabei setzen sie verstärkt ihren Verstand ein, bewerten ihn viel höher und bleiben in ihrer Aktivität nach außen stecken, anstatt innezuhalten und sich bewusst mit ihrem Inneren, ihrem weiblichen Kern sich zu verbinden. Dieses Potential schlummert wie ein Samenkorn in ihnen, das nur darauf wartet zu erblühen. Die meisten Männer nehmen sich keine Zeit, um nach innen zu hören und Kontakt mit ihrem vollen Potential aufzunehmen. Die Aufmerksamkeit ist nach wie vor stark nach außen gerichtet. Doch im Außen werden wir nicht unser Potential finden – außer Ersatzbefriedigungen, die nicht nachhaltig erfüllend sind.

Eine innere Veränderung, der immer eine Veränderung im Außen folgt, ist das Wahrnehmen und Erlauben das eigene volle weibliche und männliche Prinzip zu leben.

Es ist nun die Zeit und Aufgabe von Frauen und Männern dieses Gleichgewicht in der Erde wieder herzustellen.

Es geht um das Würdigen und Ausleben des weiblichen Prinzips im Einklang mit dem Männlichen.

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